Sächsisches Druckgrafik.Symposion

Das KÜNSTLERHAUS HOHENOSSIG veranstaltet seit 1991 einmal im Jahr das SÄCHSISCHE DRUCKGRAFIK.SYMPOSION mit internationaler Beteiligung.

Es wurde und wird gefördert durch: Kulturraum Leipziger Raum, Kulturamt der Stadt Leipzig, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Sparkasse Leipzig, Römerturm-Feinstpapiere Frechen, Gemeinde Krostitz und durch weitere private Spender und Sponsoren aus der Wirtschaft. Ab dem Jahr 2021 wird die Trägerschaft vom »Freundeskreis SÄCHSISCHES DRUCKGRAFIK.SYMPOSION e.V.« übernommen.

Das SÄCHSISCHE DRUCKGRAFIK.SYMPOSION ist eines der renommiertesten, ältesten und am kontinuierlichsten durchgeführten Kunstsymposien in Deutschland.

Das Symposion dient der Förderung der Kunst und Kultur im Land Sachsen. Es soll verschiedene Handschriften und künstlerische Auffassungen in Form einer intensiven Künstler-Arbeitsbegegnung an Hand der druckgrafischen Möglichkeiten »zu Blatt« bringen.

Vier Künstler/innen treffen sich in den Druckwerkstätten in Hohenossig und arbeiten drei Wochen lang miteinander im druckgrafischen Metier. Sie nutzen gemeinsam und intensiv die sich bietenden druckgrafischen Möglichkeiten.

So leistet diese Arbeitsbegegnung ihren Beitrag, in die Arbeits- und Denkweise des anderen einzutauchen, Standpunkte zu erhellen und Grenzen aufzulösen. Im Hinblick auf die Öffnung zu Europa wird ein Zusammenwachsen und Verstehen der Kulturlandschaften innerhalb Deutschlands und über die Grenzen hinaus angestrebt.

Seit dem ersten Symposion, 1991, konnten bereits 142 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt teilnehmen. Sie kamen aus Argentinien, Belgien, Chile, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Israel, Italien, Japan, Kolumbien, Korea, Kroatien, Lettland, Litauen, den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland, der Schweiz, Spanien, Tschechien, den USA und natürlich aus Deutschland.

Die Arbeitsthemen sind frei oder sie werden von den teilnehmenden Künstler/innen gemeinsam festgelegt. Eine Jury entscheidet Anfang eines jeden Jahres anhand von eingesendeter Originalgrafik über die jeweiligen Teilnehmer. Die Symposions-Veranstalter geben eine Grafik-Edition mit den beteiligten Künstler/innen heraus, welche als bleibender Wert an die fördernden Kulturinstitutionen vergeben werden und gleichzeitig als Dank an die Sponsoren fungieren. Eine Ausstellung in der Galerie des Künstlerhauses Hohenossig schließt das Projekt ab.

“ Das anhaltende Engagement und die Begeisterung der Macher/innen – Jeanette und Reinhard Rössler sowie die Kunsthistorikerin Christine Dorothea Hölzig – führten das SYMPOSION zu einer Erfolgsstory in Sachen Künstler/innenförderung, die weit über Sachsen hinausstrahlt.